Was wir für den Lärmschutz im Umland tun
Um den Fluglärm in der Nachbarschaft unseres Flughafens so gering wie möglich zu halten, gehen wir zweigleisig vor: Durch „aktiven Lärmschutz“ trägt der Flughafen Frankfurt zum Einsatz möglichst geräuscharmer Flugzeuge bei. Ergänzt wird das durch den „passive Schallschutz“, der an Gebäuden in Wohnregionen vorgenommen wird, die besonders stark vom Fluglärm betroffen sind.
Neue Flugzeuge machen weniger Lärm, weil sie mit geräuschärmeren Triebwerken ausgestattet sind. Durch unsere Politik der lärmdifferenzierten Flughafenentgelte sorgen wir dafür, dass Airlines, die leiseres Fluggerät einsetzten, beträchtliche finanzielle Vorteile haben. Dieses Anreizsystem haben wir im Rahmen unseres Zehn-Punkte-Programms zum Flughafenausbau weiter optimiert. Das Zehn-Punkte-Programm ist auch der Ausgangspunkt für gezielte Aktivitäten im passiven Schallschutz. Unser Schallschutzprogramm finanziert die Schallisolierung von Wohnungen in unserer Nachbarschaft, die unter besonders starkem Fluglärm leiden. Zudem wird das „Casa-Programm“ durchgeführt, das den Eigentümern von Immobilien, die insbesondere durch den Bau der neuen Landebahn Nordwest zusätzlichen Lärmbelastungen ausgesetzt sein werden, auf freiwilliger Basis eine finanzielle Kompensation durch Ankauf oder Ausgleichszahlungen anbietet.